Was macht den Gastronomen am meisten zu schaffen? Ausbleibende Gäste! Und was kommt gleich danach? Häufige Fehler in der Abrechnung und hohen Schwundraten. Viele Restaurant- und Gaststättenbesitzer jammern vielfach über Verluste, die häufig durch diese Fehler entstehen. Tippt der Servicemitarbeiter 2 Gläser Bier in die Kasse, aber lässt sich danach 3 Gläser ein, so ist von einem Fehler auszugehen. Betrug? Vielleicht auch! Solche Fehler jedenfalls summieren sich mit der Zeit. Gerade bei Gaststätten ohne Schankanlage sind solche Szenen wie die obere oftmals an der Tagesordnung. Ein sogenannte Videoüberwachung soll Abhilfe schaffen. Über eine serielle Schnittstelle können die registrierten Kassendaten in das Videobild eingeblendet werden (falls vom jeweiligen Hersteller unterstützt, Kompatibilität auf Anfrage) damit sollen Fehler des Servicepersonals entdeckt und vor allem vorgebeugt werden. Big Brother lässt grüßen.
Es gilt dabei zu unterscheiden zwischen reiner Videoüberwachung oder Videoüberwachung mit Journalanbindung.
Manche Videosysteme können die Kameras auch über eine Handyverbindung per UMTS ansteuern. Somit kann der Inhaber die Videoüberwachung von unterwegs oder daheim steuern und beeinflussen.
Aber nicht nur für Gastronomie, sondern auch für den Handel sind solche Videosysteme schon heute Gang und Gebe. Live-Bilder aus Ihrer Filiale oder dem Hauptgeschäft? Kein Problem. Über Internet oder UMTS mit dem Handy kann jederzeit überwacht werden, was gerade passiert. Kassensysteme sind somit nicht nur durch Berichte und Journale abgesichert, sondern auch durch persönliche Kontrolle.
